TITLE

Tödliche Lust - sadistischer Fetischismus

AUTHOR(S)
Nedopil, N.; Blümcke, I.; Bock, H.; Bogerts, B.; Born, C.; Stübner, S.
PUB. DATE
November 2008
SOURCE
Der Nervenarzt;Nov2008, Vol. 79 Issue 11, p1249
SOURCE TYPE
Academic Journal
DOC. TYPE
Article
ABSTRACT
Zusammenfassung Der Artikel gibt eine Übersicht über die derzeitigen Entwicklungen bei der strafrechtlichen Beurteilung von Sexualstraftätern, die aufgrund sich ändernder Gesetze immer häufiger gefragt ist und sich im Spannungsfeld zwischen klinisch-psychopathologischer, neurobiologischer und normativer Wertungen bewegt. Die Komplexität der Problematik kann am ehesten durch Analyse eines Falles im Sinn eines Narrativs verdeutlicht werden. Es handelt sich um einen 47-jährigen Mann, der acht Frauen getötet hat, nachdem er sie zuvor gewürgt und sich an den bewusstlosen Opfern sexuell befriedigt hat. Über sechs dieser Delikte gab er ausführlich Auskunft, ebenso über seine Biographie und seine Sexualentwicklung, weitere Sexualdelikte und -phantasien. Aus diesen Informationen lieβ sich schlüssig die Entwicklung zum Fetischismus und von dort weiter zum Sadismus nachvollziehen. In der Magnetresonanztomographie des Gehirns fanden sich neben gliotischen Narbenbildungen frontal auch Narben im rechten Hippokampus. Die Auswirkungen der verschiedenen Befunde auf die forensisch-psychiatrische Schuldfähigkeitsbeurteilung werden in dem Beitrag diskutiert, mit der Schlussfolgerung, dass eine differenzierte Einschätzung nur aufgrund der psychopathologischen und verhaltensanalytischen Betrachtung gelingt.
ACCESSION #
35259980

 

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